Dorfkirche Stechow
Förderverein Dorfkirche Stechow/Havelland e. V.
Geschichte
Die Dorfkirche Stechow gehört zu den prägenden historischen Orten im Havelland. Sie steht im alten Ortskern südlich der Friedensstraße und erinnert daran, dass Kirche, Dorf, Familiengeschichte und gemeinsames Leben über viele Jahrhunderte eng miteinander verbunden waren.
Stechow wurde bereits 1375 als Pfarrsitz erwähnt. Der heutige Kirchenbau geht im Kern auf einen gotischen Feldsteinsaal zurück, der vermutlich 1469 entstand. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch noch weiter zurück. Schon im 13. Jahrhundert entstanden in der Mark Brandenburg erste Dorfkirchen und Kapellen. Auch die erhaltene mittelalterliche Bronzeglocke verweist auf diese frühe kirchliche Tradition.
Der Bau der Kirche wird vermutlich mit Eggert von Stechow in Verbindung gebracht. Über Jahrhunderte prägten die Patronatsfamilien das kirchliche Leben. Unter dem Altar befindet sich die Gruft mit Grabstätten dieser Familien. An den Wänden erinnern Gedenktafeln an die Opfer verschiedener Kriege, an die Hülsen Pastoren und an die Patronatsherrschaften.
Ein Ort mit mittelalterlichen Wurzeln
Die Geschichte der Dorfkirche Stechow reicht weit zurück. Bereits 1375 wurde Stechow als Pfarrsitz erwähnt, der Feldsteinsaal entstand vermutlich im Jahr 1469.
Wertvolle Ausstattung aus vielen Jahrhunderten
Bildaltar, Orgel, Glocke, Opferstock, Eichenholztruhe und Taufschale erzählen von Glauben, Handwerk, Patronat und Dorfleben.

Bewahrt durch gemeinsames Engagement
Seit 2004 setzt sich der Förderverein für den Erhalt der Kirche ein. Die Sanierungen von 2011 bis 2021 zeigen, wie viel durch Ausdauer, Spenden und ehrenamtliches Engagement möglich wurde.




Innenraum mit Empore und Gedenktafeln
Innenraum und Ausstattung
Der Kirchenraum wirkt zurückhaltend und würdevoll. Gerade diese Schlichtheit macht die Ausstattung gut erlebbar. Altar, Orgel, Taufgerät, Gedenktafeln, Truhe, Opferstock und Glocke erzählen nicht nur Kunstgeschichte, sondern auch Dorfgeschichte.
Wer die Kirche besucht, begegnet einem Ort, an dem viele Generationen getauft, getraut, verabschiedet, erinnert und versammelt wurden. Die Website soll diese Geschichte sichtbar machen, ohne den stillen Charakter des Ortes zu verlieren.
Baugestalt und äußere Erscheinung
Der Kern der Kirche besteht aus einem gotischen Feldsteinsaalbau. Im Jahr 1731 wurde die Kirche ausgebessert, erweitert und baulich verändert. Der Ostteil erhielt einen dreiseitigen Abschluss aus Backstein. Die Fenster wurden vergrößert und rechteckig gestaltet. Im südlichen Teil befindet sich ein Spitzbogenportal aus Backstein, das heute vermauert ist und an ältere Bauphasen erinnert.
Besonders prägend ist der quadratische Fachwerkdachturm mit Schweifhaube und schlanker Spitze. 1865 musste der Turm umfangreich repariert werden, weil Holz an der Westseite morsch geworden war. Die Sanierungen des 21. Jahrhunderts haben dieses Erscheinungsbild wieder gefestigt und sichtbar bewahrt.
Altar, Innenraum und liturgische Ausstattung
Das Innere der Kirche überspannt eine flache Decke. Vor der östlichen Empore steht der Altaraufbau aus dem Jahr 1736. Im Zentrum zeigt ein Gemälde die Kreuzigung. Gewundene Säulen, große Akanthuswangen, eine Figur des Auferstandenen und zwei Engelsfiguren geben dem Altar eine feierliche, barocke Wirkung. Ein ovales Predellenbild zeigt eine Abendmahlsszene.
Das Taufbecken war ein Geschenk der Familie Hülsen anlässlich des Pfarrjubiläums 1877. Die Taufschale wurde bereits 1662 von einer Patronatsherrin gestiftet. Aus derselben Zeit stammen auch ein Kelch und eine Taufflasche, die bei Dacharbeiten 1982 im Pfarrhaus gefunden wurden.
Orgel, Glocke, Truhe und Opferstock
Die Orgel wurde 1856 von Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock gebaut und durch Pastor Christian Ludwig Hülsen geweiht. Sie steht gesondert unter Denkmalschutz und ist bis heute ein wichtiger Teil der kirchlichen und musikalischen Ausstattung. 1917 wurden die Zinnpfeifen beschlagnahmt. 1918 ersetzte Alexander Schuke sie durch Zinkpfeifen.
Zu den ältesten und wertvollsten Stücken gehören die mittelalterliche Bronzeglocke aus dem 14. Jahrhundert mit einem Durchmesser von etwa 95 cm, eine Eichenholztruhe mit schmiedeeisernen Beschlägen und ein aus einem Stamm gefertigter Opferstock. Die Beschläge von Truhe und Opferstock verweisen auf das 13. beziehungsweise 14. Jahrhundert.

Sanierung und heutige Verantwortung
Nach einer Neugestaltung im Jahr 1927 wurde die Kirche in den 1980er Jahren gründlich renoviert. 2004 gründete sich der Förderverein, um die Sanierung und den dauerhaften Erhalt der Kirche zu unterstützen. Zwischen 2011 und 2021 wurde die Kirche in vier großen Abschnitten saniert.
Zunächst wurde von 2011 bis 2012 der Kirchturm restauriert und das Fachwerk im oberen Bereich wiederhergestellt. 2016 folgten die Westfassade und der Sockel des Kirchturms. Auch Teile der Ausstattung wurden gereinigt und restauriert. Diese Arbeit zeigt, dass ein historischer Ort nur dann lebendig bleibt, wenn Menschen Verantwortung für ihn übernehmen.
Hier stellen wir ausgewählte Chronikseiten als PDF-Dateien bereit. Sie können die Dokumente herunterladen und offline lesen.
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Veranstaltungen
Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen des Fördervereins
05.06.2026
Uhrzeit: Information folgt
Ort: Information folgt
Mitgliederversammlung des Fördervereins Dorfkirche Stechow/Havelland e. V.
Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
28.06.
Uhrzeit: Information folgt
Ort: Information folgt
Ein sommerliches Treffen für Mitglieder, Gäste und Interessierte. Details zum Programm bitte ergänzen.
2. Advent
Uhrzeit: Information folgt
Ort: Information folgt
Musik und Begegnung in adventlicher Atmosphäre. Programm und Mitwirkende bitte ergänzen.
Kontakt
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Förderverein Dorfkirche Stechow/Havelland e. V.
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14715 Stechow Ferchesar
Telefon
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